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GKV

Krankenkassen: Verschwendung von Beiträgen?

3. Mai 2011

Was passiert mit meinen Beiträgen zur GKV? Eine Frage, die sich aktuell sicher viele Versicherte stellen. Schließlich sind die Nachrichten aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung alles andere als positiv. Im Gegenteil: Mit der City BKK scheint die 1. GKV vor dem Aus zustehen. Und auch die Kosten geben immer mehr Anlass zur Sorge. Was also passiert mit den Milliarden der Beitragszahler.

 

Ineffizienz im System der gesetzlichen Krankenkassen

Nach Ansicht einiger Experten gehen pro Jahr dem System der gesetzlichen Krankenversicherung verloren. Zu diesem Schluss kommt zumindest Wolfram-Armin Candidus. Der Experte von der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten hat anlässlich eines Patiententages in Wiesbaden den Anwesenden vorgerechnet, dass ca. 20 Prozent der Gelder in der GKV ineffizient genutzt würden. Candidus kommt laut seinen Rechnungen auf mehrere 100 Millionen Euro pro Tag.

 

Und erhält bei seinen Ausführungen seitens der Medizin Unterstützung. Martin Leimbeck, seines Zeichens Führungspersönlichkeit der Landesärztekammer Hessen, hat auch schon eine Quelle der Ineffizienz entdeckt – die Schnittstellen im Gesundheitswesen. Hier werden nach Ansicht Leimbeck Gelder alles andere als effektiv eingesetzt. Eine Tatsache, die angesichts der finanziellen Schwierigkeiten, vor denen die GKV steht, schleunigst in Angriff genommen werden sollte.

 

 

Einsparpotenziale erkennen und ausschöpfen

Ein Expertenrat, der allerdings nicht erst seit einigen Wochen durch den Raum schwebt. Bereits seit Jahren wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die gesetzliche Krankenversicherung in vielen Bereichen a) ineffizient arbeitet und b) in anderen Bereich Gelder ausgibt, ohne offensichtliche Sparmaßnahmen durchzusetzen.

 

Ineffiziente Verwaltung der Krankenkassen

Zu den Ansatzpunkten für Kritik gehört unter anderem die Verwaltung, die von Kritikern des Systems angegriffen wird. Aber auch andere Bereiche werden nicht geschont. Man kann die Schuld sicher nicht gänzlich den Krankenkassen zuschieben. Aber es muss über kurz oder lang endlich damit begonnen werden, das Gesundheitssystem zu verändern.

 

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