zum Inhalt

Grippe-Impfung Empfehlung

Grippe-Impfung: bester Zeitpunkt 2013

2. November 2013

Vorsorge mit der Grippe-Impfung

Eine Grippe-Impfung bewahrt vor Influenza

Gesundheits- und Vorsorgeexperten rufen momentan verstärkt zur Grippe-Impfung auf. Kein Wunder, denn Herbst und Winter sind durch Regen und Kälte die für Influenza prädestinierte Jahreszeit. Die Gefahr, sich bei bereits Erkrankten mit Grippe anzustecken, ist zu dieser Jahreszeit ebenfalls überdurchschnittlich hoch. Die Grippe-Impfung kann gegen die Influenza wirksamen Schutz bieten, wenn auch keinen einhundert – Prozentigen. Rechtzeitige Vorsorge mit Hilfe der Grippe-Impfung ist dennoch dringend zu empfehlen.

Wovor schützt die Grippeimpfung?

Die Grippeimpfung schützt, wie ihr Name schon sagt, vor Grippe. Dies tut sie, indem sie den Körper gegen die Überträger, also die Grippeviren, stärkt. Allerdings sollte man nicht davon ausgehen, dank der Grippe-Impfung auch automatisch auch gegen andere, der Grippe ähnlichen, Erkrankungen etwa gegen Erkältungen, geschützt zu sein. Denn diese werden durch andere Erreger ausgelöst.

Der richtige Zeitpunkt zur Impfung

Der richtige Zeitpunkt für die Grippeimpfung liegt in zwischen Mitte September und Ende November. Hierbei muss von Patienten bedacht werden, dass der Schutz vor Influenza nach der Impfung etwa zwei Wochen benötigt, um sich voll zu entfalten. Um der „Hochsaison“ der Grippezeit zwischen Dezember und Ende Februar zuvor zu kommen, sollte man sich also unbedingt noch im Jahr 2013 gegen Grippe impfen lassen.

Grippe-Impfung jährlich auffrischen

Die Grippe-Impfung sollte jedes Jahr durchgeführt werden. Denn die auslösenden Virenstämme verändern sich innerhalb relativ kurzer Zeit und werden gegen bestimmte Inhaltsstoffe der Impfdosis immun. Aus diesem Grund wird die Zusammensetzung des Grippe Impfstoffes jedes Jahr geändert und an die neuesten Erkenntnisse im Bereich der Grippeviren angepasst. Wer also sicheren Schutz gegen Influenza haben möchte, sollte sich Jahr für Jahr impfen lassen, möglichst immer zum gleichen Zeitpunkt.

Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

Auch bei der Grippe gibt es eine bestimmte Risikogruppe von Personen, die überdurchschnittlich häufig an Grippe erkranken und hierdurch teilweise dauerhafte Schäden davontragen. Zu diesem Personenkreis gehören Säuglinge, Schwangere, ältere Menschen und Menschen mit schwachem Immunsystem. Außerdem sind medizinisches Fachpersonal und Menschen, die häufig mit Erkrankten in Berührung kommen, betroffen. Sie alle sollten sich mit Hilfe einer Grippe-Impfung schützen.

BZgA warnt: Zu wenige Grippeimpfungen

Pünktlich zum Auftakt der Grippesaison schlägt die Bundes-Zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Alarm: Zu wenige Menschen lassen sich gegen Grippe impfen, warnt die Behörde. Die BZgA hatte eine repräsentative Forsa Studie durchführen lassen, bei der im Sommer 2012 4483 Bundesbürger im Alter zwischen 16 und 85 Jahren zum Thema Grippe-Impfung befragt wurden. Dabei stellte sich heraus, dass über die Hälfte der Bevölkerung noch nie gegen Grippe geimpft wurde. Rund 40 Prozent derjenigen, die zu den oben genannten Risikogruppen gehören, lassen sich ebenfalls nicht oder zumindest nicht regelmäßig impfen. Grund hierfür sei in den meisten Fällen Zweifel der Befragten an der Wirksamkeit der Impfstoffe.

Robert Koch Institut rät zur Grippe-Impfung

In die laufende Diskussion hat sich nun auch das renommierter Robert Koch Institut eingeschaltet. Das unabhängige Institut rät dringend, eine regelmäßige Grippe-Impfung vornehmen zu lassen. Denn auch wenn die Impfung die Ansteckung mit der Influenza nicht vollständig verhindern könne, bewahre sie doch einen Großteil der Erkrankten vor einem schweren Krankheitsverlauf. Außerdem helfe die Grippe-Impfung in jedem Fall dabei, die jährliche Anzahl an Ausbrüchen der Erkrankung zumindest einzudämmen.

Weitere Artikel aus dieser Kategorie