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Gesundheit

Grippe: Grippewelle fordert 84 Tote in 2011

2. März 2011

Die Grippewelle in Deutschland hat ihren Höhepunkt überschritten, teilte jetzt das Robert-Koch-Institut mit. Die Zahl der Menschen, die an Influenza erkrankten, nahm bereits letzte Woche erneut ab. Insgesamt tragen etwa 23.500 Fälle von Grippeerkrankungen auf, die Zahl der Todesopfer wird mit 84 angegeben.

Grippe 2011: Scheitelpunkt erreicht

In diesem Jahr setzte die Grippe nicht, wie im vorangegangenen Jahr, um die Weihnachtszeit, sondern erst mit Beginn des neuen Jahres ein. Hierbei handelt es sich vorwiegend um die saisonale Grippe, aber auch Fälle von H1N1-Viren, der umgangssprachlich bezeichneten Schweinegrippe, sind aufgetreten. Jetzt jedoch meldet das Robert-Koch-Institut, dass die Anzahl der Erkrankungen mittlerweile stetig zurückgeht. Allerdings könnten nicht alle Erkrankungen erfasst werden, da es insbesondere für die saisonale Grippe keine Meldepflicht gibt, so dass viele Fälle verdeckt bleiben.

76 Tote gehen aufs Konto der Schweinegrippe

Doch auch die Schweinegrippe ist in diesem Jahr wiederum aufgetreten. Von den insgesamt 84 Todesfällen, so das Institut, seien 76 auf die Schweinegrippe zurückzuführen. Das durchschnittliche Alter der Toten wird mit 52 Jahren angegeben. Viele der an Grippe Erkrankten waren nicht gegen die Grippe geimpft. Dies bestätigt nochmals die Auffassung vieler Ämter, dass vor allem Menschen, die eine Vorerkrankung aufweisen oder aber im Gesundheitswesen tätig sind, geimpft werden sollten.

 

Grippeimpfung wird von Krankenkassen erstattet

Diese Impfungen übernehmen sowohl die gesetzlichen Krankenkassen wie auch die privaten Krankenversicherungen und schützen ihre Versicherten so vollumfänglich. Obwohl die Zahl der Influenza-Infektionen  und der Grippe bereits zurückgehen, kann die Grippewelle noch nicht als beendet angesehen werden. Noch bis Ende April ist die Gefahr einer Ansteckung gegeben. Vor allem in der jetzigen Faschingszeit sollte man vorsichtig sein.

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