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GKV

GKV: Versorgungsgesetz bringt Zusatzbeitrag mit sich

11. Juli 2011

Aufgrund des neuen Versorgungsgesetzes befürchten viele Krankenkassen horrende  Mehrausgaben, die  in der Einführung eines Zusatzbeitrages resultieren könnten. Die Krankenkassen rechnen mit Ausgaben in Milliardenhöhe durch die neuen Regelungen des Versorgungsgesetzes.

 

Zusatzbeitrag in Höhe von 6,70 Euro

Viele Krankenkassen klagten darüber, dass das neue Versorgungsgesetz gar keine spürbaren Verbesserungen mit sich bringe. Lediglich die Kosten würden um rund 4 Milliarden Euro bis 2013 steigen, was sich nur durch einen Zusatzbeitrag von rund 6,70 Pro Versicherten finanzieren ließe.  Die Regierung wies unterdes die Darstellung der Krankenkassen zurück. Das Versorgungsgesetz soll unter anderem den Fachärztemangel in einigen  regionalen Gebieten Deutschlands beseitigen.

 

Mehrausgaben von 4 Milliarden Euro

In Kraft treten soll das neue Versorgungsgesetz am 01. Januar 2012. Es soll unter anderem dafür sorgen, dass sich mehr Ärzte in unterversorgten Gebieten niederlassen, um so eine möglichst große Nähe zu den Patienten zu erzeugen. Lange Wartezeiten auf Arzttermine könnten damit der Vergangenheit angehören. Allerdings fordert das neue Versorgungsgesetz auch seinen Tribut, laut Krankenkassen werden Ausgaben in Milliardenhöhe befürchtet. Um die Mehrausgaben von rund 4 Milliarden Euro tragen zu können, müsste ein Zusatzbeitrag von rund 6,70 Euro pro Versichertem erhoben werden.

 

 

Erfolg des Gesetzes ungewiss

Die Krankenkassen begrüßen das neue Gesetz zwar, allerdings ist der Zweifel an einem Erfolg des Gesetzesentwurfs weiterhin zweifelhaft. So seien laut Aussage der Krankenkassen nur rund 37 Ärzte von den neuen Regelungen des Gesetzes betroffen. Ob die Unterversorgung damit in den Griff zu bekommen ist, ist fraglich.

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