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GKV

GKV: Vereinigte IKK stimmt Fusion zu

15. Juni 2011

 

 

 

Der Verwaltungsrat der in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Vereinigte IKK hat am gestrigen Dienstag der Fusion mit der IKK classic zugestimmt. Wie die Besetzung des Vorstandsposten sowie des Verwaltungsrates aussehen soll, wird am 05. und 06. Juli festgelegt.

 

Größte IKK mit 3,6 Millionen Versicherten

Durch den Zusammenschluss beider Krankenkassen bilden die Vereinigte IKK und die IKK classic nun die größte jemals dagewesene IKK. Nach Fusionsabschluss liegt die neue IKK mit 3,6 Millionen Versicherten sowie 2,6 Millionen Mitgliedern auf Platz 6 der größten deutschen Krankenkassen. Bis 2013 soll den Versicherten außerdem die Erhebung eines Zusatzbeitrages erspart bleiben. Ohne eine Fusion wäre dies nicht möglich gewesen und alle Versicherten hätten rückwirkend ab dem 01.04 einen Zusatzbeitrag in Höhe von 8 Euro zahlen müssen.

 

Basis für ein gemeinschaftliches Unternehmen

Gerd Ludwig, Vorstandsvorsitzender der IKK classic sagte, er freue sich über die Einigung. Man habe endlich eine Basis gefunden, um ein gemeinschaftliches Unternehmen aufzubauen.

Die Vereinigte IKK entstand im Juli 2010 aus einer Fusion der Signal Iduna IKK sowie der IKK Nordrhein.  Die IKK classic schloss sich im Januar 2010 aus den 4 IKK Baden-Württemberg/Hessen, Sachsen, Hamburg sowie Thüringen zusammen.

 

 

IKK classic sprach sich zuerst gegen eine Fusion aus

Nach Bekanntwerden der Finanzprobleme sprach sich die IKK classic erst gegen eine Fusion aus.  Ludwig sagte in einem Interview mit der Ärztezeitung, eine Fusion sei der sinnvollste Weg. Man wolle eine Pleite wie bei der City BKK auf jeden Fall vermeiden, da das Image der Betriebskrankenkassen sehr darunter leiden könnte. Nun stehe einer Fusion aber nichts mehr im Wege, so Ludwig. Beide Seiten stimmten der Fusion zu.

 

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