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GKV

GKV Umfrage: Krebsvorsorgeangebote werden zu wenig genutzt

6. Juli 2011

Laut einer Studie der Forza im Auftrag der Techniker Krankenkasse nehmen trotz steigender Krebszahlen nur wenige Männer an Krebsvorsorgeangeboten teil. Das ist das Ergebnis einer neuen Forsa-Studie. Für diese Umfrage wurden rund 1000 Männer im Alter von 20 – 70 Jahren befragt.

 

Nur 25 Prozent aller Männer lassen sich regelmäßig untersuchen

Bei den Männern ab 45 Jahren zahlt die gesetzliche Krankenkasse eine Krebsvorsorgeuntersuchung pro Jahr. 2010 nahmen allerdings nur rund 25 Prozent aller Männer an einer derartigen Untersuchung teil. Bei den Frauen sind es immerhin rund 60 Prozent, allerdings werden dort die Vorsorgeuntersuchungen bereits ab dem 20 Lebensjahr übernommen.

 

Angst vor Untersuchungsergebnis

60 Prozent aller Befragten gaben an, ärztliche Hilfe nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn Hilfe dringend notwendig sei oder schon eine Erkrankung vorliege. 40 Prozent gaben an, die Untersuchungen als unangenehm zu empfinden. 30 Prozent der Befragten gaben an, sich nicht mit solch schwerwiegenden Krankheiten beschäftigen zu wollen. Viele Menschen scheinen auch Angst vor der Wahrheit und dem Untersuchungs-Ergebnis zu haben. Eine Heilung von Krebs ist in frühen Stadien bei rechtzeitiger Erkennung häufig möglich.

 

 

Heilung des Krebses bei früher Erkennung häufig möglich

Die häufigste Krebserkrankung bei Männern ist Prostatakrebs. Männer ab 45 sollten deshalb regelmäßig ihre Haut und den Genitalbereich untersuchen lassen. Jährlich sterben rund 12.000 Menschen an den Folgen der Krebserkrankung. Ärzte raten dringend zu regelmäßigen Untersuchungen, da eine Heilung des Krebses bei früher Erkennung häufig fast problemlos möglich ist. Auch die TK sieht in den Zahlen eine Herausforderung und will ihre männlichen Mitglieder in Zukunft besser über derartige Vorsorgeuntersuchungen aufklären.

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