zum Inhalt

GKV

GKV: TK nimmt 13.000 City BKK Mitglieder auf

18. Mai 2011

 

Nach der Schließung der City BKK suchen nun rund 168.000 Versicherte eine neue Krankenversicherung. Bei der Berliner Verbraucherzentrale gehen immer mehr Beschwerden über andere Krankenkassen ein, die versuchen, die überwiegend älteren Mitglieder der City BKK abzuweisen. So steige die Verunsicherung gerade bei älteren Mitgliedern, da diese nicht so richtig wissen, wo sie hinsollen.

 

Krankenkassen waren auf Ansturm nicht vorbereitet

Besonders die Beschwerden gegen die Barmer GEK sowie die AOK Nordost steigen immer weiter. Einige der Krankenkassen räumten letzte Woche ein, auf einen derartigen Ansturm von neuen Mitgliedern nicht vorbereitet gewesen zu sein. Viola Matzke, Sprecherin der Barmer GEK sagte in einem Interview: „Möglichweise ist es zu Missverständnissen gekommen. Unsere Mitarbeiter waren auf einen derartigen Ansturm nicht vorbereitet“. Auch andere Kassen wiesen die Vorwürfe ab und sagten, es habe sich lediglich um Missverständnisse gehalten.

 

Techniker Krankenkasse nimmt 13.000 Mitglieder auf

Allerdings ist Besserung in Sicht. So will die Techniker Krankenkasse bisher rund 13.000 Versicherte der City BKK aufgenommen haben. Hier soll von Anfang an klare Regelungen gegeben haben, City-BKK-Versicherte genauso zu behandeln, wie auch alle anderen. Die Techniker Krankenkasse gehört mit zu den größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands.

 

 

Ansturm auf die TK hält weiter an

Leiterin der TK-Landesvertretung sagt, der Ansturm auf die TK halte auch weiterhin an. Man werde versuchen, jedem Kunden genügend Aufmerksamkeit zu widmen, auch wenn es dabei zu Wartezeiten kommen könnte. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass bei gesetzlichen Krankenkassen immer noch die Versicherten das Wahlrecht vor den Krankenkassen haben. Wie viele freiwillig Versicherte bisher in die private Krankenversicherung gewechselt haben, ist noch nicht bekannt.

Weitere Artikel aus dieser Kategorie