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GKV

GKV: Techniker Krankenkasse mit positiver Bilanz für 2010

7. Juni 2011

 

 

 

 

 

Die Techniker Krankenkasse (TK) konnte das Jahr 2011 bisher mit äußerst guten Zahlen meistern.  Im vergangenen Jahr erwirtschaftete sie einen Überschuss von rund 577 Millionen Euro, obwohl erhebliche Mehrkosten und Mehrausgaben im Bereich der medizinischen Kosten den Gewinn noch etwas drückten.

 

Zusatzbeitrag für 2011/2012 kommt nicht in Frage

Im Vergleich mit anderen Krankenkassen steht die Techniker Krankenkasse mit einem Überschuss von 577 Millionen Euro sehr gut da. Die zweitgrößte deutsche gesetzliche Krankenkasse konnte trotz Gesundheitsreform und steigender Kosten, ein positives Ergebnis erwirtschaften. Ein Zusatzbeitrag kommt somit für 2011 und 2012 nicht in Frage. 2010 konnte die TK fast 300.000 Neukunden für sich gewinnen. Insgesamt zählt die TK fast 7,7 Millionen Versicherte. Pro Versichertem gab die TK laut einem internen Bericht 1851 Euro aus. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung um 3,6 Prozent. Bei den Ausgaben für Krankenhausaufenthalte konnte die TK einen massiven Anstieg gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Hier stiegen die Kosten pro Versichertem um 7,5 Prozent.

 

Verwaltungskosten unter dem Durchschnitt

Die Bürokratie und Verwaltung scheint bei der TK besonders gut zu funktionieren, hier gab man pro Versichertem nur 104 Euro an Verwaltungskosten an. Der deutsche Durchschnitt für Verwaltungskosten liegt bei etwa 136 Euro, die TK liegt etwa 24 Prozent darunter. Der gut funktionierende Verwaltungsapparat und die wachsenden Mitgliederzahlen dürften die Erhebung eines Zusatzbeitrags für 2011 und 2012 verhindern.

 

 

TK nutze geschickt die Insolvenz der City BKK

Die Techniker Krankenkasse nutze auch geschickt die Insolvenz der City BKK, um neue Kunden zu akquirieren. Während andere Krankenkassen Schlagzeilen mit der Ablehnung der City-BKK-Versicherten machten, sagte die TK von Anfang: „Jeder der aufgenommen werden möchte, wird aufgenommen“.

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