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GKV

GKV: IKK classic ohne Zusatzbeitrag bis 2013

8. August 2011

Nachdem die neue IKK classic am vergangenen Freitag einen neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt hatte, gab sie bekannt, bis 2013 keine Zusatzbeiträge erheben zu wollen. Dies bestätigte auch der neue Vorstandsvorsitzende Gerd Ludwig.

 

Wirtschaftliche Leistungen der IKK classic für anstehende Aufgaben ausreichend

Ludwig sagte in einer Pressemitteilung: „Unsere wirtschaftliche Leistungskraft gibt uns nun den nötigen Rückenwind, um alle anstehenden Integrations- und Konsolidierungsaufgaben bei der Fusion zwei großer Unternehmen mit dem nötigen Augenmaß anzugehen. Neben dem Vorstand wählte auch der Verwaltungsrat neu und bestimmte Matthias Triemer als neuen Vorstandsvorsitzenden. Triemer war zuletzt von 2002 bis 2010 als Verwaltungsratsvorsitzender in der IKK Sachsen und von 2010 bis 20122 ebenfalls als Verwaltungsratsvorsitzender in der alten IKK classic tätig.

 

IKK classic fusionierte mit der Vereinigten IKK

Die IKK classic fusionierte am 01. August mit der finanziell angeschlagenen Vereinigten IKK. Nach eigenen Angaben zählt die neue IKK classic rund 3,6 Millionen Versicherte und ist damit die sechstgrößte gesetzliche Krankenkasse. Der Krankenversicherer aus Dresden unterhält rund 500 Geschäftsstellen, verteilt über ganz Deutschland. Das Haushaltsvolumen der IKK classic beträgt rund 8,3 Milliarden Euro.

 

 

Zusatzbeitrag als Wettbewerbskriterium

Die IKK classic ist mittlerweile die siebte Krankenkasse, welche den Verzicht auf einen Zusatzbeitrag bis 2013 ankündigte. Der Zusatzbeitrag wird immer mehr zu einem wichtigen Wettbewerbskriterium. Erhebt eine Krankenversicherung einen Zusatzbeitrag, wechseln häufig viele tausende Versicherte in Krankenversicherungen ohne Zusatzbeitrag.

 

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