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GKV

GKV: Formloser Antrag reicht für GKV-Wechsel

19. Mai 2011

 

 

 

 

 

Wird eine Krankenkasse geschlossen, so kann der Versicherte in eine andere gesetzliche Krankenkasse wechseln. Freiwillig Versicherte können auch in eine private Krankenkasse wechseln, wenn sie alle Voraussetzungen erfüllen. Für den Wechsel reicht ein formloser Antrag, der bei der Krankenkasse eingereicht wird.

 

Keine Angaben zum Gesundheitszustand

Die Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes lautet, bei einem Erstkontakt mit einer neuen Krankenkasse keine Angaben zu den bisher in Anspruch genommenen Leistungen oder zur Person zu machen. Es solle lediglich auf die eigene Krankenkasse und auf die Schließung hingewiesen werden.  Zu weiteren Angaben ist man als Versicherter nicht verpflichtet.

 

Versicherte müssen sich selbst um eine neue KK bemühen

Bei der Schließung einer Krankenkasse wie beispielsweise der City BKK, müssen sich Mitglieder selbst um eine neue Krankenkasse bemühen. Um in einer neuen Kasse aufgenommen zu werden, reicht es, einen formlosen Antrag bei der Wunschkasse einzureichen. Der Antrag muss lediglich Name, Anschrift sowie das gewünschte Beitrittsdatum enthalten und vom Antragssteller unterschrieben werden. Anschließend muss das Formular per Post oder Fax an die betreffende Krankenkasse geschickt werden. Daraufhin sollte sich die Krankenkasse beim Antragssteller melden und alle weiteren Formalitäten erledigen.

 

 

Wechsel in eine Private Krankenkasse

Um in eine private Krankenkasse einzutreten, genügt ein formloser Brief nicht. Hier ist eine persönliche Vorstellung bei der Wunschkrankenkasse unausweichlich. Auch müssen hier wesentlich mehr Angaben zur Person und zum Gesundheitszustand gemacht werden. Eine Aufnahme in die PKV ist nicht wie bei der GKV garantiert. Ist dem Versicherer eine Versicherung für den Antragssteller zu teuer, so kann er den Antrag ablehnen.

 

 

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