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GKV

GKV: Einsparungen durch Rabattverträge von 1,3 Milliarden Euro

12. August 2011

Nachdem in den letzten Tagen das Gerücht umging, die neuen Arzneirabattverträge für Apotheken würden zu einer größeren Belastung für die Patienten und Versicherten werden, gab es nun das erste positive Resultat. 2010 konnten die gesetzlichen Krankenkassen nur aufgrund der Rabattverträge für Apotheken rund 1,3 Milliarden Euro einsparen. Das Einsparvolumen alleine bei der AOK wird auf rund 601 geschätzt. Diese Zahlen gehen aus einem vom Bundesgesundheitsministerium veröffentlichten Bericht für die gesetzlichen Krankenversicherungen 2010 hervor.

 

Rabattverträge sind wichtige Säule im Krankenkassensystem

Der Verhandlungsführer der Rabattverträge für Apotheken sagte am heutigen Freitag in Stuttgart ganz deutlich, dass die Rabattverträge immer mehr zu einer wichtigen Säule im Finanzwesen der gesetzlichen Krankenversicherungen werden. Unter anderem waren auch die guten Ergebnisse der Rabattverträge dafür verantwortlich, dass einige Krankenkassen keinen Zusatzbeitrag 2010 erheben mussten.

 

BGM Report erfasst alle Einsparungen aus Rabattverträgen

Im Report des Bundesgesundheitsministerium zu den gesetzlichen Krankenkassen wurden alle Einsparungen aus Arzneimittelrabattverträgen erfasst, die zwischen den Krankenkassen und den Pharmaunternehmen bzw. den Krankenkassenverbänden und den Pharmaunternehmen ausgehandelt wurde. Hauptsächlich handelt es sich bei diesem Rabattverträgen um Medikamente mit patentfreien Wirkstoffen. Diese machen mit 520 Millionen Euro den Löwenanteil der Einsparungen aus.

 

 

Rabattverträge sind die richtige Wahl

AOK-Vorstandsvorsitzender Christopher Hermann sagte: „Es war die richtige Wahl, die Rabattverträge der AOK gegen alle Widerstände zu verteidigen. Die Rabattverträge ermöglichen es uns, die Qualität für unsere Patienten zu sichern und gleichzeitig noch die Ausgaben zu senken.“

 

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