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GKV

GKV: DAK dementiert Fusion mit der BKK Gesundheit

18. Juli 2011

Nachdem in letzter Zeit viele Gerüchte um eine mögliche Fusion der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) und der BKK Gesundheit bekannt wurden, hat nun der Pressesprecher der DAK, Jörg Bodanowitz, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters alle Gerüchte dementiert.

 

Krankenkassen fusionieren immer häufiger

Erst vor kurzem wurden Gerüchte bekannt, nach denen die DAK mit der BKK Gesundheit fusionieren wolle. Nun dementierte die DAK alle Gerüchte und sagte, es gäbe keine Gespräche über eine mögliche Fusion. Der Trend zur Fusion steigt immer weiter. Erst vor kurzem gaben die AOK Rheinland-Pfalz, die AOK Saarland und die IKK Südwest ihre Pläne für eine bevorstehende Fusion zur Gesundheitskasse Südwest  zum 01. Oktober bekannt. Auch die die in Finanznot geratene Vereinigte IKK konnte sich vor einer möglich Pleite durch eine Fusion mit der IKK classic retten.

 

Drittgrößte gesetzliche Krankenkasse

Mit rund 6,3 Millionen Versicherten ist die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) die drittgrößte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands. Nur die Techniker Krankenkasse mit 7,3 Millionen Versicherten und die Barmer GEK mit 8,5 Millionen Versicherten sind noch größer. Durch die Einführung eines Zusatzbeitrages 2010 verlor die DAK rund 100.000 Mitglieder. Diese wechselten aufgrund ihres Sonderkündigungsrechts in Krankenkassen ohne Zusatzbeitrag oder, wenn sie freiwillig in der GKV versichert waren, in die private Krankenkasse.

 

 

Wechsel der Krankenkasse

Erhebt eine gesetzliche Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, so können die Versicherten von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und nach einer fristlosen Kündigung problemlos in eine andere Krankenkasse wechseln. Versicherte, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, können dann auch ohne Wartefrist in die private Krankenversicherung wechseln.

 

 

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