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GKV

GKV: BKK Mobil Oil dementiert Fusionsgerüchte

3. August 2011

Nach anfänglichen Gerüchten um eine mögliche Schließung der BKK für Heilberufe hat sich nun auch einer der Gerüchten zufolge möglichen Fusionspartner zu Wort gemeldet. Die BKK Mobil Oil dementierte nun alle Fusionsgerüchte. Laut Medienberichten prüfe das Bundesversicherungsamt (BVA) momentan mögliche Fusionspartner und wolle dann nächsten Monat entscheiden, ob eine Schließung der BKK für Heilberufe unausweichlich ist.

BKK Mobil Oil bekundet kein Interesse an Fusion

Als mögliche Fusionspartner wurden immer wieder die Provona BKK, die BKK vor Ort und die BKK Mobil Oil genannt. Zumindestens bei der BKK Mobil Oil handelt es sich aber eine Falschmeldung, die Kasse dementierte am heutigen Mittwoch alle Gerüchte. Laut eigenen Angaben hätten bisher keine Gespräche mit der BKK für Heilberufe stattgefunden und an einer Fusion sei man auch nicht interessiert.

 

Großer Mitgliederverlust bei der BKK für Heilberufe

Die finanziellen Probleme scheinen aus einem großen Mitgliederverlust zu resultieren. Bereits 2010 verlor die Kasse rund 90.000 Mitglieder, also knapp über 50 Prozent. In Glanzzeiten waren rund 600.000 Mitglieder in der BKK für Heilberufe versichert, nun sind nur noch etwa 85.000 übrig. Laut eigener Angaben steht eine Schließung der finanziell angeschlagen Krankenkasse jedoch nicht zur Debatte.

 

 

Fusionspartner erhält Finanzhilfe von 30 Millionen Euro

Als kleinen „Fusions-Anreiz“ würde der mögliche Fusionspartner bei einem erfolgreichen Zusammenschluss eine Finanzhilfe von 30 Millionen Euro erhalten. Das Geld soll aus dem BKK-System entnommen werden, wie und wo ist bis jetzt jedoch unklar.

 

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