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GKV

GKV: Assekurata führt erste Finanzprüfung durch

19. Januar 2012

Mit der neu eingeführten Finanzprüfung der Assekurata haben Versicherte in Zukunft eine verlässliche Aussage, wenn es um den finanziellen Standpunkt der Krankenkasse geht. In einem ersten Test konnte die Schwenninger Krankenkasse mit einer sehr guten Bewertung punkten.

 

Assekurara beurteilt finanziellen Standpunkt gesetzlicher Krankenkassen

Nachdem im vergangenen Jahr bereits 2 Krankenkassen ihre Pforten schließen mussten, interessieren sich viele Versicherte neben Details zu Tarifen und anderen Eckdaten auch immer mehr für die finanzielle Stabilität ihrer eigenen Krankenkasse. Für Laien war es jedoch bisher nur schwierig bis gar nicht möglich, sich Informationen zur finanziellen Situation der eigenen Krankenversicherung zu besorgen. Diese Lücke will die Assekurata nun mit ihrer neuen Finanzprüfung schließen. Versicherte hätten so ein zuverlässiges Ergebnis, auf welches sie sich verlassen könnten, erklärt Guido Leber, Bereichsleiter der Assekurata, die Hintergründe zur neuen Finanzprüfung.

 

Schwenninger Krankenkasse mit „starkem“ Urteil

In der Finanzprüfung der Assekurata liegt der Schwerpunkt vor allem auf den sogenannten Bilanzkennzahlen. Neben Punkten wie der Einnahmerendite berücksichtigt die Assekurata bei ihrer Analyse auch interne Zahlen und Angaben wie beispielsweise zur Unternehmensführung oder zum Risikomanagement. Auch das Wachstum findet einen Platz in der Liste der zu bewertenden Punkte. Werden die Ergebnisse der verschiedenen Testbereiche zusammengeführt, so lässt sich eine konkrete Aussage zur finanziellen Situation einer Krankenkasse treffen, erklärt Leber. Um den Verbrauchern die Beurteilung einer Krankenkasse so einfach wie möglich zu gestalten, wurde die Bewertung der finanziellen Situation auf drei Stufen beschränkt: stark, stabil und schwach.

 

 

Schwenninger Krankenkasse mit sehr guten Management

In einer ersten Finanzprüfung der Schwenninger Krankenkasse konnte die gesetzliche Krankenkasse gut abschneiden. Besonders die sehr gute Unternehmensführung sowie die Sensibilität für finanzielle Risiken sorgten für ein sehr gutes Ergebnis im Teilbereich „Management“. Insgesamt erreichte die Schwenninger Krankenkasse ein „stark“ und damit die Höchstnote. Lag 2006 noch eine starke Verschuldung vor, so schaffte es die Krankenkasse innerhalb weniger Jahre einen Überschuss zu erwirtschaften, der die Ausgaben der Krankenkasse für insgesamt 22,71 Tage decken könnte. Der Marktdurchschnitt liegt hier jedoch nur bei 12,27 Tagen. Auch das Neukundengeschäft der Schwenninger Krankenkasse beurteilten die Experten der Assekurata als sehr positiv. Insgesamt konnte die Krankenkasse 2010 eine Steigerung ihres Versichertenbestandes von 0,73 %  bei einem Marktdurchschnitt von -0,39 % erzielen.

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