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GKV

GKV: AOK will Zusatzbeitrag auch 2013 vermeiden

10. August 2011

Die AOK will ihre Pläne, bis 2013 keinen Zusatzbeitrag zu erheben nun ausweiten und kündigte an, zu mindestens in der Region Oldenburg bis 2014 keinen Zusatzbeitrag erheben zu wollen. Dank der positiven Entwicklung will die AOK alles daran setzen, Zusatzbeiträge für 2013 komplett auszuschließen.

 

AOK Oldenburg mit positiver Entwicklung

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) haben nun ihre Versprechen, den Zusatzbeitrag bis 2013 auszuschließen, erweitert. So sollen zu mindestens Versicherte im Raum Oldenburg auch über das Jahr 2012 hinaus keinen Zusatzbeitrag zahlen müssen. Dies sei vor allem aufgrund der positiven Entwicklung der AOK möglich. Alleine in Oldenburg erwarte man einen Zuwachs von rund 4000 Versicherten für 2011, so Jan-Gerd Indorf, Regionaldirektor der AOK Oldenburg.

 

AOK erwartet Beitragsüberschuss für 2012

Außerdem werde durch den stetigen Zuwachs an Neuversicherten für 2012 ein Beitragsüberschuss erwartet. Auch aus diesem Grund sei für 2011 und 2012 nicht mit einem Zusatzbeitrag zu rechnen, so Indorf. Neben der AOK Oldenburg arbeite auch die AOK Niedersachsen daran, Zusatzbeiträge im Jahr 2013 zu vermeiden. Seitdem der Zusatzbeitrag immer mehr zu einem wichtigen Wettbewerbsmittel wird, sei Markt der gesetzlichen Krankenkassen und der Wettbewerb untereinander deutlich gestiegen, so Indorf.

 

 

AOK Niedersachsen mit Haushaltsvolumen von 7,6 Milliarden Euro

2010 konnte die AOK Oldenburg bereits rund 4500 Neukunden gewinnen. Durch die Fusion mit der IKK schaffte es die AOK 2010 auf rund 2,45 Millionen Versicherte. Ende 2009 waren es nur rund 2,14 Millionen Versicherte, ein deutlicher Zuwachs also. In Niedersachsen verfügt die AOK mit rund 122 Geschäftsstellen über einen Marktanteil von knapp 35 Prozent. Das derzeitige Haushaltsvolumen der AOK Niedersachsen beläuft sich auf rund 7,6 Milliarden Euro.

 

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