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GKV

GKV: AOK Hessen führt Elektronische Gesundheitskarte ein

27. Juli 2011

Die AOK Hessen startet nun als erste gesetzliche Krankenversicherung mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Die Kasse teilte am heutigen Mittwoch mit, dass man bereits damit begonnen habe, den rund 1,3 Millionen Versicherten ein entsprechendes Schreiben zukommen zu lassen. Benötigt werde dann nur noch ein Passfoto für die eGK.

 

AOK Hessen informiert Versicherte über eGK-Einführung

Kommunikations-Chef der AOK Hessen sagte: „Wir haben alle Versicherten in einem Schreiben über die Einführung der neuen Elektronischen Gesundheitskarte informiert. Die Schreiben enthalten außerdem einen Bildanforderungsbogen, auf welchen ein Passfoto aufgeklebt werden muss. Das Ganze kann dann einfach kostenlos in dem vorfrankierten Umschlag an uns zurückgeschickt werden“.

 

Gesetzliches Ziel liegt bei 10 Prozent der Versicherten bis Ende 2011

Wer gerade kein Passfoto zu Hand hat oder nicht extra welche anfertigen lassen möchte, dem wird auch die Möglichkeit geboten, dieses online auf der Homepage der AOK (http://www.aok.de/hessen/bild) in digitaler Form hochzuladen. Das gesetzliche Ziel ist es, bis Ende des Jahres mindestens 10 Prozent der gesetzlich Versicherten mit der elektronischen Gesundheitskarte auszustatten.

 

 

Elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Ursprünglich sollte die eGK eigentlich schon vor einigen Jahren eingeführt werden, allerdings wurde die Einführung aufgrund einer Vielzahl technischer und struktureller Probleme immer wieder verschoben. Die elektronische Gesundheitskarte soll die jetzige Krankenversicherungskarte ablösen. Auf der eGK sollen sich neben Angaben zur Person auch Daten wie Krankenakten, Medikamentenpläne und Daten für medizinische Notfälle speichern lassen. Außerdem sollen Versicherte ihre Daten mit der neuen Karte jederzeit online abrufen können.

 

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