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Gesundheit

EHEC-Keim: Husec-41 Spuren auf Gurken aus Spanien gefunden

26. Mai 2011

 

Forscher haben heute nun endlich bestätigt, was viele bereits vermutet haben. Der gefährliche EHEC-Keim kam offenbar aus Spanien, hier fanden die Forscher Spuren des Keims auf aus Spanien importierten Gurken.

 

EHEC-Keim auf Gurken gefunden

Endlich gibt es einen Durchbruch bei der Suche nach dem Überträger des gefährlichen EHEC-Keims. Das Hamburger Hygiene Institut hat nun festgestellt, dass die Erreger eindeutig aus Spanien kommen müssen. Sie fanden an allen von 3 Proben deutliche Spuren des Keims. Unter den Proben befand sich sogar eine Bio-Gurke. Hamburgs Gesundheitssenatorin riet erst dazu, Salatgurken aus dem Ausland für die nächste Zeit zu meiden.

 

Bauern vermuteten Ursprung im Ausland

Bauern hatten in den letzten Tagen schon häufiger vermutet, dass der Keim aus dem Ausland kommen muss. Der Deutsche Bauernverband sagte: „Es fehle der logische Grund, weshalb ein gefährlicher Keim wie dieser auf das deutsche Gemüse gelangen soll.“ Bauern aus Deutschland hätten keinen Grund dazu, Gülle über ihr Gemüse zu gießen, dies würde höchstens die Ernte ruinieren.

 

 

Zahl der Infizierten steigt weiter

Insgesamt sind an dem gefährlichen Keim bisher rund 600 schwer erkrankt. Die Zahl der Infektionen stieg von Dienstag Abend bis Donnerstag rasant an. Der mittlerweile als Husec 41 identifizierte Keim verursacht starke Bauchschmerzen, blutigen Durchfall sowie Erbrechen und Atemnot. In insgesamt 6 Fällen kam es bisher zum Tode.

Auch das Ausland scheint von dem Keim nicht verschont zu bleiben. Heute wurde bekannt, dass auch in Dänemark einige EHEC-Infizierte in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

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