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Gesundheit

EHEC: aktuell weniger Neuinfektionen

8. Juni 2011

Zeigen nun doch Bemühungen erste Erfolge im Kapmf und die aktuelle EHEC-Infektionswelle und wirken die Warnhinweise der Behörden? Zumindest scheint in den Brennpunkten der EHEC-Infektion die Zahl der Neuerkrankungen nicht so stark zuzunehmen wie in den vergangenen Tagen. Experten hoffen nun, dass der Scheitelpunkt der Infektionswelle erreicht und vielleicht sogar schon überschritten ist.

 

EHEC: Erste Erfolge in Hamburg zu verzeichnen

Hamburg war das eindeutige Epizentrum der vergangenen Tage. Der enorm aggressive Erreger hat allein hier fast 900 Verdachtsfälle hervorgerufen. Auch die Zahl der, an dem für die Todesfälle verantwortlichen hämolytisch-urämischen Syndrom, erkrankten Personen stieg in 24 h um gerade einmal vier Fälle. Auch wenn dies noch kein Grund zur Freude ist, so sind Experten doch erleichtert, dass die Infektionsrate doch scheinbar abnimmt.

 

Auch sind mittlerweile Patienten der1. Stunde wieder entlassen und nach Hause geschickt worden. Dies ist für die Hamburger Krankenhäuser wohl die beste Nachricht, denn Letztere waren in den vergangenen Tagen mehr als ausgelastet, da die Patientenzahlen regelrecht explodierten und niemand genau wusste, ob es sich um immer um EHEC handelt oder nicht.

 

 

Krisenmanagement in der Kritik

Besonders das Krisenmanagement steht unter harscher Kritik. Es wird Inkompetenz und Unnachvollziehbarkeit bescheinigt, aber auch frühzeitige Entwarnungen und das sich heute, am 08. Juni, der Krisenstab zum 1. Mal gemeinsam trifft, wird als fatal eingestuft.

 

Indes muss man sich aber auch auf ein finanzielles Nachspiel gefasst machen, denn nicht nur Spanien fordert Schadenersatz, auch die deutschen Bauern hoffen auf Entschädigung. Denn schließlich sind auch Bauern, die alle Gesetze und Gesundheitsbestimmungen einhalten, betroffen und ihre Waren landen direkt im Schredder.

 

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