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Private Pflegetagegeldversicherung Test 2015

Private Pflegeversicherung im Test 2015

10. Februar 2015

Private Pflegeversicherung Testsieger

Private Pflegeversicherung Test 2015

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (kurz IVEP) hat in 2015 verschiedene Tarife der privaten Pflegeversicherung getestet. Ein großer Teil kann ein gutes oder sogar sehr gutes Testergebnis vorweisen.

Doch um für sich selbst den besten Vertrag zu finden, sollten umfassende Informationen eingeholt werden und ein vergleich der besten privaten Pflegeversicherungen im Test 2015 durchgeführt werden.

Beste Private Pflegetagegeldversicherung im Test 2015

Verschiedene Tarife der privaten Pfelgetagegeldversicherung wurden von den Experten getestet, und zwar auf Grundlage folgender Kriterien:

  • Unternehmensqualität (25 % des Ergebnisses)
  • Preis-Leistungsverhältnis (50 %) – hier hat man Einmalzahlungen, Demenzzahlungen und Dynamisierung eingerechnet
  • Flexibilität (15 %)
  • Transparenz und Service (10 %)

Grundlage des privaten Pflegeversicherung Tests waren Kunden, die 30, 45 und 60 Jahre alt sind, und ein Tagegeld von 50 Euro bei Pflegestufe 3 bekommen würden. Für die Pflegestufen eins und zwei hätte es noch  Pflegetagegeld in Höhe von  30 % bzw. 70 % der vereinbarten Summe gegeben.

Testergebnisse Pflegetagegeldversicherung 2015 im Vergleich

Zehn der untersuchten Pflegeversicherung Tarife schnitten mit 1,9 oder besserer Benotung ab. Die anderen 18 wurden mit 2,0 bis 3,7 bewertet.

Diese fünf Tarife konnten die Anforderungen am besten erfüllten:

  • PflegegeldBest der Allianz mit Gesamtnote 1,3
  • Pflegegeld der Concordia 1,6
  • OLGAflex von der Halleschen Versicherung 1,6
  • Private Pflegezusatzversicherung der Hanse Merkur 1,6
  • PflegePremium Plus der UKV 1,6

Die Unterschiede von Pflege-Tagegeld und Pflege-Rente

Wer vor der Entscheidung steht, eine solche Vorsorge abschließen zu wollen, überlegt zunächst, welche der beiden Arten für ihn das Richtige ist. Da wäre zum einen die Pflegeversicherung, die die gesetzliche Form der Pflegeversicherung unterstützt und an den Betroffenen ausgezahlt wird. Die Leistungen richten sich ebenso nach der Stufe der Pflege.

Die Pflegerente beinhaltet außerdem noch eine  Hinterbliebenenversorgung, bei der aber höhere Beiträge fällig werden. Günstig und zuverlässig in den Leistungen ist auch schon die Pflegetagegeldversicherung, die jedoch dem ein oder anderen an Vorsorge nicht ausreicht.

Weitere Formen der privaten Pflegevorsorge

Um für den Pflegefall vorzusorgen, gibt es noch andere Möglichkeiten bzw. andere Versicherungsprodukte. Unter anderem auch staatlich geförderte Pflegegeldtarife oder Pflegekostenversicherungen. Auch manche Altersvorsorgeprodukte haben als Zusatzmöglichkeit den Einschluss einer Pflegezusatzleistung. Genaue Informationen vor dem Abschluss eines Vertrages sind besonders deshalb so wichtig, da es viele verschiedene Varianten gibt, die im jeweiligen Fall Vor-und Nachteile haben.

Der Geschäftsführer der IVEP drückt dies so aus, dass Verbraucher „ohne entsprechende Beratung mit den Angeboten in der Pflegeabsicherung schlichtweg überfordert“ sind.

Warum eine private Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist

Hintergrund der Notwendigkeit einer solchen zusätzlichen Absicherung ist die unzureichende Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Eine Pflegereform, die Verbesserungen in den Leistungen seit 1.1.2015 brachte, ersetzt die private Vorsorge aber bei Weitem nicht. Experten streiten sich noch nach der Einführung der neuen Gesetzlichkeiten, ob die Reform nicht weit genug oder zu weit gegangen ist.

Fest steht, dass die gesetzliche Pflegeversicherung vor enormen Aufgaben steht, da die Anzahl der Pflegebedürftigen immer größer wird. Die Beiträge sollten jedoch nicht ins Unerschwingliche steigen, da die Lohnnebenkosten damit ebenfalls belastet werden.

So ergibt sich eine Leistung aus der Pflegeversicherung, die nur eine sogenannte Basisversorgung abdeckt. Um sich selbst und vor allem die Familie vor zu hohen Extrakosten zu schützen, bleibt die private Vorsorge in der Pflege eine nötige Absicherung.

Die Politik sieht sich an die Grenze ihrer Vollmacht gebracht. Denn immer neue Möglichkeiten, die Problem in den Griff zu bekommen, scheitern. Die neueste Variante ist die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs bis 2017. Mängel, die es dabei heute gibt, sollten ausgemerzt werden.

Doch allein eine solche Veränderung verschlingt Gelder, die für die Pflegebedürftigen dringend benötigt würden. Die Erhöhung der Beiträge zum Beginn des Jahres 15 um  0,3 % wird nur vorübergehend Löcher stopfen können. Für die künftigen Generationen ist damit bei Weitem noch nicht vorgesorgt.

Insofern ist eine private Pflegezusatzversicherung sinnvoll und wird von Experten der Stiftung Warentest empfohlen. Je früher die Pflegeversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger sind die Beiträge. Beim Preis-Leistungs-Vergleich sollte der Private Pflegeversicherung Test immer einbezogen werden.

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