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Gesundheit

Darmkrebs: Vorsorge verbessert Heilungschancen

8. März 2011

Der Monat März wurde als Darmkrebsmonat ausgerufen, um die Erkrankung selbst sowie deren Folgen stärker in den Blickwinkel der Öffentlichkeit zu rücken. Wie die Deutsche Darmkrebsgesellschaft mitteilt, sterben in Deutschland jedes Jahr rund 27.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung, zusätzlich werden pro Jahr 70.000 Neuerkrankungen gezählt. Die Darmkrebsvorsorge kann hier helfen, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Darmkrebs-Monat März

Bereits seit mehreren Jahren wird der von der Felix-Burda-Stiftung ins Leben gerufene Darmkrebsmonat im März begangen. Der Grund hierfür ist, dass Darmkrebs die häufigste Krebsform in Deutschland ist und pro Jahr rund 27.000 Menschen hieran versterben. Trotz dieser hohen Zahlen darf jedoch nicht unberücksichtigt bleiben, dass die Heilungschancen bei einer frühzeitigen Erkennung bei etwa 90 Prozent liegen.

Darmkrebs-Früherkennung beste Vorsorgemaßnahme

Es ist daher notwendig, so die Deutsche Darmkrebsgesellschaft, dass die Bürger in Deutschland vermehrt die Angebote zur Darmkrebs-Früherkennung nutzen. Sie gehört für Frauen und Männer in Deutschland ab dem 50. Lebensjahr zu den von den Krankenkassen finanzierten Vorsorgemaßnahmen. Aktuell nehmen jedoch nicht einmal 20% der Menschen dieses Angebot an. Vor allem Menschen, in deren Familie eine Darmkrebserkrankung aufgetreten ist, sollten sich untersuchen lassen, denn in etwa 25 Prozent aller Fälle konnten Erkrankungen nicht nur beim Betroffenen, sondern auch bei seiner Familie nachgewiesen werden.

Beitragsrückerstattung in der PKV von Vorsorgeuntersuchungen unbetroffen

Da Darmkrebs jedoch auch weitere genetische Ursachen haben kann, sollten sich grundsätzlich alle Menschen entsprechend untersuchen lassen. Nicht nur die gesetzlichen Krankenkassen, auch die privaten Krankenversicherungen finanzieren diese Untersuchung. Versicherte sollten hier auch keine Bedenken bezüglich der Beitragsrückerstattung in der PKV haben, denn derartige Vorsorgeuntersuchungen gelten nicht als Inanspruchnahme der Versicherung, so dass diese dennoch erlangt werden kann, wenn die Versicherung anderweitig nicht eintreten musste.

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