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Gesundheit

DAK Gesundheitsreport: Burnout Syndrom nimmt zu

17. März 2011

Deutsche Arbeitnehmer lassen sich nur selten krankschreiben. Obwohl der Krankenstand insgesamt sehr niedrig ist, zeigt der Gesundheitsreport der DAK jedoch, dass bei vereinzelten Erkrankungen wie Depressionen und Burnout Syndrom starke Anstiege zu beobachten sind. Hiervon betroffen sind nicht nur die gesetzlichen, sondern auch die privaten Krankenversicherungen, die hierfür hohe Ausgaben kalkulieren müssen. Anfang der Woche hat die DAK, die Deutsche Angestellten Krankenkasse, ihren aktuellen Gesundheitsreport vorgelegt. Dieser gibt einen Überblick über den Krankenstand der DAK Versicherten insgesamt sowie über die Krankschreibungen bei einzelnen Erkrankungen wie Depression, Burnout Syndrom.

Brandenburg mit höchstem Krankenstand

Die Auswertung zeigt, dass die Versicherten in Brandenburg die höchste Arbeitsausfall-Quote zeigen. 4,4 Prozent der Mitglieder in Brandenburg mussten im Laufe des vergangenen Jahres eine Krankschreibung einfordern. Die Gründe für die Krankschreibung sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von Atemwegserkrankungen bis hin zu verletzungsbedingten Ausfällen und psychischen Erkrankungen.

Harter Winter sorgt für verletzungsbedingte Krankheitsfälle

Vor allem die verletzungsbedingten Ausfälle nehmen nach Auskunft der DAK immer weiter zu. Als Grund hierfür fügt die Krankenkasse unter anderem den langen Winter an, bei dem es zu zahlreichen Unfällen durch Glatteis gekommen ist. Aber auch die Erkrankungen im Bereich der psychischen Belastungen nehmen zu. Allein bei den Diagnosen des Burn-Out-Syndroms sowie der Depression musste die DAK einen Anstieg um nahezu 17 Prozent verzeichnen.

Leistungsdruck fördert Burnout Syndrom und Depressionen

Der Grund für häufigere psychische Erkrankungen ist nach Ansicht der DAK der hohe Leistungsdruck am Arbeitsplatz sowie die eigene Erwartungshaltung im Alltag. Diese höheren Belastungen haben vorher auch schon die privaten Krankenversicherungen erkannt. Privat Versicherte sollten daher ein besonderes Augenmerk auf die Kostenübernahme bei Psychotherapiebehandlungen legen, denn diese gehören nicht immer zum Leistungsumfang der privaten Krankenversicherungstarife. Ein private Krankenversicherungsvergleich kann hier schnell einen Überblick geben.

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