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GKV

City BKK: Wechsel in die PKV für freiwillig Versicherte möglich

4. Mai 2011

 

Nachdem nun die City BKK Insolvenz angemeldet hat, ergeben sich für freiwillig Versicherte besondere Möglichkeiten bzgl. Wahl der Krankenkasse. Die können nun frei entscheiden, ob sie in der gesetzliche Krankenkasse bleiben oder in die private Krankenversicherung wechseln möchten. Eine Entscheidung sollte allerdings innerhalb einer dreimonatigen Frist gefällt werden, da ansonsten Konsequenzen drohen.

City BKK schließt zum 01 Juli ihre Pforten

Wie heute schon überall zu lesen war, muss die City BKK nun zum 01. Juli dieses Jahres nun die Pforten schließen. Der Grund hierfür war die ungewisse Leistungsfähigkeit der Krankenkasse in den nächsten Monaten, so die Begründung des BVA. Ca. 400 Angestellte müssen sich nun in den nächsten Monaten einen neuen Job suchen. Für die Versicherten hat die Insolvenz sogar eine fast positive Folge. So müssen sich nun 168.000 eine neue Krankenversicherung suchen.  Freiwillig Versicherte können sich sogar innerhalb einer dreimonatigen Frist entscheiden, ob sie weiter in der GKV verbleiben oder in eine private Krankenversicherung wechseln.

Freiwillig Versicherte können in die PKV wechseln

Pflichtversicherte der City BKK können noch bis max. 2 Wochen nach der Schließung in eine gesetzliche Krankenkasse ihrer Wahl wechseln. Sollten sie diese Frist überschreiten, so werden sie automatisch wieder in die Krankenkasse eingeschrieben, in der sie vor der City BKLK versichert waren.

Freiwillig Versicherte können innerhalb von 3 Monaten in eine Krankenkasse ihrer Wahl wechseln, egal ob privat oder gesetzlich. Die Beiträge für die neue Versicherung müssen dabei aber sofort ab dem ersten Tag gezahlt werden, ein Vorteil durch einen späten Wechseln lässt sich so also nicht erwirken. Für den Eintritt in die PKV gelten ansonsten natürlich alle normalen Vorrausetzungen für die Versicherten.

Bei Fristüberschreitung drohen Konsequenzen

Sollte ein freiwillig Versicherter die Frist von 3 Monaten allerdings überschreiten, so verliert dieser seinen gesetzlichen Versicherungsschutz und muss die Aufnahme in eine private Krankenkasse beantragen. Sollte ein Versicherter vorübergehend keinen Versicherungsschutz besitzen und dies kommt bei einem Arzt- oder Krankenhausbesuchs zu Tage, so müssen die entsprechenden Beiträge nachgezahlt werden.

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