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Gesundheit

Burn-Out-Syndrom tritt häufig in helfenden Berufen auf

26. August 2011

Man kann es fast nicht glauben, aber laut einer Umfrage sind es die Berufsgruppen wie Ärzte, Pfleger, Psychiater und Krankenschwestern, die besonders anfällig für das Burn-Out Syndrom sind. Die genannten Berufsgruppen gehen bei ihrer Arbeit häufig an ihre seelischen und körperlichen Grenzen. Laut der Umfrage kam es bei rund Dreiviertel der Befragten bereits zu ersten Anzeichen wie Müdigkeit, Erschöpfung und Lustlosigkeit.

 

Seelische und körperliche Erschöpfung

Das Burn-Out-Syndrom beschreibt den Zustand eines Menschen. Dieser ist aufgrund verschiedener Umstände emotional so erschöpft, dass er auch körperlich nicht mehr wirklich in der Lage ist, gute Leistungen zu vollbringen. Häufig tritt dieses Syndrom bei Menschen auf, denen im Job viel Stress und Verantwortung zugemutet wird, sie aber mit dem Stress nicht umgehen können. Ein Burn-Out-Syndrom kann auch die Folge einer Depression oder einer psychischen Erkrankung sein.

 

Ärzte, Schwester und Pfleger häufig betroffen

Gerade in helfenden Berufen können bei vielen Arbeitnehmern erst Anzeichen für ein Burn-Out-Syndrom ausgemacht werden. Der Druck in diesen Berufen ist hoch, die steigenden Kostenvorgaben machen es dem Personal nicht einfach, alle Patienten bestmöglich zu behandeln.  Auch Schwestern, Ärzte und Pfleger/innen müssen durch den Tod vieler Menschen häufig psychisch eine Menge durchmachen. Die Schwere mancher Patienten-Erkrankungen und schwierige Schicksale lassen sich häufig nicht so einfach vergessen und werden häufig mit nach Hause genommen.

 

Leistungsfähigkeit sinkt

Um einem Burn-Out-Syndrom zu entgehen, kommt es auf die seelische Stärke eines jeden Menschen an. Erste Vorzeichen lassen sich häufig schon früh erkennen. Betroffene Personen weichen im Job beispielsweise deutlich von ihren Leistungen ab. Hinzu kommt häufig schlechte Laune sowie Lustlosigkeit. Psychische Beschwerden können das Bild noch abrunden. In Extremfällen soll es bereits zu Selbstmord aufgrund eines Burn-Outs gekommen sein.

 

 

Zuviel Stress vermeiden

Für Betroffene ist es häufig schwer, die Symptome selbst zu erkennen und sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Hier sind Freunde und Familie gefragt, dem Betroffenen unter Arme zu greifen. Eine ärztliche Diagnose ist häufig schwer, da das „Krankheitsbild“ bei psychischen Erkrankungen häufig ähnlich aussieht. Da der Zustand häufig durch arbeitsbedingten Stress auftritt, fordern Ärzte mehr Aufklärung von den Unternehmen. Um ein Burn-Out zu vermeiden, sollten Arbeitnehmer im Falle von zu viel Stress das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen und gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Dies ist allerdings in den häufigsten Fällen der Fall, zu groß scheint doch die Angst um den Arbeitsplatz zu sein.

 

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