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GKV

Bürger rechnen mit Einheitskrankenkasse bis 2020

13. Mai 2011

 

Aktuell leiden beide Krankenkassensysteme, die private und die gesetzliche Krankenkasse unter massiven finanziellen Problemen. Eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen wäre, beide Krankenkassensysteme zu einer Gemeinschaftskrankenkasse zusammenzuschließen. Laut einer Umfrage rechnen mehr als ein Drittel damit, dass eine Einheitskrankenkasse in naher Zukunft beide Systeme ersetzen wird.

 

2020 rechnen viele mit einer Einheitskasse

Scheinbar rechnen viele Bürger damit, dass 2020 ein besonderes Datum ist. Aus einer Umfrage der Apotheken Rundschau ging hervor, das 38,2 Prozent der Befragten innerhalb der nächsten 10 Jahre damit rechnen, dass beide Krankenkassensysteme zu einer Einheitskasse zusammengelegt werden. Gleichzeitig sind auch viele der Befragten der Meinung, dass das aktuelle System, bzw. die aktuellen Systeme in dem jetzigen Zustand keine Zukunft hätten. Viele der Befragten äußerten außerdem große Bedenken über die Versorgung in einigen Jahren. Viele waren der Meinung, die Basisleistungen der Krankenkassen würden sich nur noch auf eine Grundversorgung beschränken, der Rest würde dem Versicherten obliegen.

 

Krankenkassen fallen negativ auf

Dass die Situation der Krankenkassen momentan nicht gut aussieht, kann man nicht beschönigen. Die private Krankenkasse macht aktuell mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam, während die gesetzliche Krankenkasse versucht, ein finanzielles Loch nach dem anderen zu stopfen.

 

 

Zukunft beider Systeme ungewiss

Bereits die SPD hatte vor einigen Wochen schon einen Vorschlag für die Zusammenlegung beider Krankenkassensysteme in eine Bürgerversicherung dem Parlament vorgelegt. Auch die Linkspartei hatte bereits Pläne in dieser Hinsicht geäußert. Einen konkreten Plan für die Zukunft beider Systeme gibt es momentan noch nicht. Der steigende Druck und die wachsenden Probleme zwingen beide Krankenkassen nun immer häufiger, miteinander zu kooperieren.

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