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GKV

GKV: BKK für Heilberufe droht Pleite

13. Mai 2011

 

 

 

Nach der Insolvenz der City BKK droht nun der nächsten gesetzlichen Krankenkasse das finanzielle Aus. Die BKK für Heilberufe bekundete nun auch finanzielle Probleme und sucht nun nach einem Fusionspartner, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Falls sich bis Ende Mai kein Fusionspartner finden sollte, droht dem Versicherer aus Düsseldorf in den nächsten Monaten die Zahlungsunfähigkeit.

 

Insolvenzkosten belaufen sich auf 23 bis 34 Millionen Euro

Die Financial Times Deutschland hatte erstmals über die finanziellen Schwierigkeiten der BKK für Heilberufe berichtet. Die Kosten für eine mögliche Schließung der Kasse belaufen sich auf rund 23 bis 34 Millionen Euro, so die FTD. Experten schätzen die Wahrscheinlichkeit einer Fusion als eher gering ein. die Financial Times nannte 3 mögliche Fusionspartner in ihrem Bericht. Christine Richter, Sprecherin des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen sagte, sie möchte sich nicht an Spekulationen beteiligen, solange die Gespräche noch im Gange seien. Sollte es zu einer Insolvenz kommen, müssen sich erneut knapp 130.000 Versicherte eine neue Versicherung suchen.

 

Wechselfristen für den GKV-Wechsel

Bei einer Insolvenz gelten für alle Versicherten die gleichen Fristen wie bei der City BKK Insolvenz. Sie können binnen 3 Monaten in einer andere gesetzliche Krankenkasse ihrer Wahl wechseln. Sollten sie die Frist verstreichen lassen, so werden sie automatisch in der gesetzlichen Krankenkasse versichert, in der sie zuletzt versichert waren. Wichtig ist aber, keinen Schnellschuss zu wagen. Die 3 Monate können für einen ausgiebigen Versicherungsvergleich genutzt werden.

 

 

Freiwillig Versicherte können in die PKV wechseln

Freiwillig Versicherte können auch in eine private Krankenkasse wechseln. Auch hier gilt es, die drei monatige Frist zu beachten. Bei einem Wechsel in die private Krankenkasse gelten natürlich die gleichen Vorraussetzungen wie für normale PKV-Wechsler. Um die optimale Krankenkasse zu finden, lohnt sich der Blick auf den Krankenkassenrechner.

 

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