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PKV

BDV: Wechsel in die Private Krankenversicherung gut überlegen

21. Mai 2011

„Ich kann Versicherte verstehen, die verunsichert sind und Alternativen suchen“ sagte der Chef des Bundes der Versicherten (BdV), Thorsten Rudnik, als Reaktion auf die Pleite der City BKK. Gleichzeitig warnt er aber vor einem überstürzten Wechsel in die PKV. Viele Versicherungssuchende würden die Beiträge, welche im Laufe der Zeit auf sie zukommen, unterschätzen. So locken viel der privaten Versicherungen mit relativ günstigen Einstiegsbeiträgen.

 

Gefahr bei unbedachtem Wechsel in die PKV

Zwar sind die Beiträge für jünger Menschen in der PKV am Anfang oft merklich günstiger als in der GKV, doch bei älteren Menschen steigen diese oft schnell in astronomische Höhen und stellen den Versicherten vor ein ernstes, finanzielles Problem. Ebenso spielen Vorerkrankungen, wie Diabetes oder Bluthochdruck, eine erhebliche Rolle bei der Beitragsberechnung. Darüber hinaus ist ein späterer Wechsel zurück in die GKV nur selten möglich. Eine ausführliche Beratung ist demzufolge unabdingbar bei der Überlegung in die private Krankenversicherung zu wechseln.

 

Voraussetzungen für einen Wechsel zur PKV

Entschließt man sich, nach reiflicher Überlegung, dann schließlich doch für einen Wechsel in die PKV, muss man etwas Wichtiges beachten. Da man als Privatversicherter die Arztkosten teilweise im Vorfeld selbst bezahlen muss, um sie später von der Kasse erstattet zu bekommen, sollte ein finanzielles Polster vorhanden sein.

 

Gleichzeitig gibt es einen Grenzwert für das jährliche Bruttoeinkommen der Versicherten. Im Jahr 2011 liegt dieser Betrag bei etwa 49.500 Euro. Somit sollten besonders die betroffenen Versicherten der City BKK keine übereilten Entschlüsse fassen und sich ganz individuell beraten lassen.

 

 

 

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