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Barmenia Beitragsanpassung 2014

Barmenia: Niedrigere PKV Beiträge 2014 für viele Versicherte

21. Oktober 2013

Prozentzeichen und Geldscheine

Die Beiträge vieler PKV Tarife der Barmenia sinken 2014

Die Barmenia hat, wie viele andere private Krankenversicherungen auch, für das Jahr 2014 Beitragsanpassungen angekündigt. Doch für die meisten Versicherten des Wuppertaler Unternehmens besteht kein Grund zur Sorge: Denn die PKV Beiträge vieler Mitglieder werden nicht etwa steigen, sondern sogar sinken. Zudem spricht die Barmenia für 2014 in einigen ihrer Tarife Beitragsgarantien aus und belohnt Versicherte, die im Jahr 2012 keine Leistungen in Anspruch genommen haben.

Beitragsanpassung in der Regel ein rotes Tuch

Für Versicherte einer privaten Krankenversicherung ist das Wort „Beitragsanpassung“ in der Regel ein rotes Tuch. Kein Wunder, denn oft genug geht es auch in der PKV, wenn von einer Beitragsanpassung die Rede ist, um eine Erhöhung der monatlichen Zahlungen. Im Falle der von der Barmenia angekündigten Beitragsanpassung handelt es sich jedoch um eine Senkung der Beiträge zahlreicher Versicherter, so dass diesmal kein Ärgernis, sondern vielmehr ein Grund zur Freude vorliegt.

Erhöhungen des PKV Beitrages 2014 bei einigen Versicherern nötig

Viele Versicherte der Barmenia zeigen sich auf Grund der angekündigten Beitragssenkungen erleichtert, die meisten dürften wohl mit einer Erhöhung ihrer PKV Beiträge gerechnet haben. Denn bisher haben schon einige große private Krankenversicherer für das Jahr 2014 mögliche Erhöhungen der Prämien angekündigt. So hat beispielsweise die ARAG verlautbart, dass in einigen ihrer PKV Tarife im kommenden Jahr höhere Beiträge zu zahlen seien, um welche es sich konkret handelt, teilte das Unternehmen jedoch noch nicht mit.

Keine PKV Beitragserhöhungen 2014 bei Barmenia

Anders als viele ihrer Konkurrenten hat die Barmenia inzwischen, zusätzlich zu den Beitragssenkungen, auch Beitragsgarantien für einige ihrer PKV Tarife ausgesprochen. Zum Beispiel werden sich die, bei Versicherten sehr beliebten, „einsA“ Tarifangebote nach Angaben der Barmenia bis zum 31.12.2014 in keinem Fall verteuern. Hierunter fallen unter anderem die PKV Tarife „eins A prima“, eins A prima+“, „eins A expert“ sowie „eins A primex“. Hier zeigt sich eine Fortsetzung der vernünftigen Beitragspolitik, welche die Barmenia schon seit einigen Jahren betreibt und auch dazu geführt hat, dass ihren Versicherten in den letzten beiden Jahren kaum Beitragserhöhungen zugemutet werden mussten.

Barmenia Beitragsrückerstattung 2013

Weitere gute Nachrichten erhielten Versicherte der Barmenia, die im Jahr 2012 keinerlei Leistungen ihrer privaten Krankenversicherung in Anspruch genommen haben. Sie dürfen sich noch im Jahr 2013 über eine Beitragsrückerstattung in Höhe von bis zu 622 Euro freuen. Insgesamt werden über 52 Millionen Euro an Beitragsrückerstattung an fast 84.000 Versicherte ausbezahlt. Die Barmenia sieht in ihrer Maßnahme eine Belohnung für maßvolle Versicherte und möchte für alle Mitglieder gleichzeitig einen Anreiz für kostenbewusstes Verhalten schaffen.

Was tun, wenn der eigene PKV Beitrag steigt?

So erfreulich die angekündigten Maßnahmen der Barmenia auch sind, viele Versicherte bei anderen privaten Krankenversicherungen müssen 2014 mit Beitragserhöhungen rechnen. Versicherte mehrere Möglichkeiten, wenn sie diese nicht hinnehmen möchten.

Möglichkeit 1: Höheren Selbstbehalt vereinbaren

Wenn die private Krankenversicherung die Beiträge Ihres PKV Tarifes erhöht, können Sie einen höheren Selbstbehalt vereinbaren. Dies bedeutet, dass Sie jedes Jahr für Ihre anfallenden Behandlungs- und Medikamentenkosten bis zu einem bestimmten Betrag selbst bezahlen. Erst, wenn dieser Betrag überschritten wird, kommt Ihre PKV für die weiteren Kosten auf.

Möglichkeit 2: Versicherer wechseln

Wenn Ihre PKV höhere Beiträge ankündigt, haben Sie ein sogenanntes Sonderkündigungsrecht. Mit dessen Hilfe können Sie Ihren bestehenden Versicherungsvertrag kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Wenn Sie von diesem Recht Gebrauch machen möchten, sollten Sie rechtzeitig andere Versicherer und PKV Tarife vergleichen, so dass Sie schnellstmöglich einen Alternativanbieter und -tarif an der Hand haben.

Möglichkeit 3: Lediglich PKV Tarif wechseln

Der für die meisten Versicherten wohl gangbarste Weg ist der Wechsel in einen anderen PKV Tarif ihres bisherigen Anbieters. Dies bringt den Vorteil, dass die bisher angesparten Altersrückstellungen komplett erhalten bleiben und zudem keine erneute Gesundheitsprüfung mehr nötig ist. Allerdings erfordert auch ein Tarifwechsel beim angestammten PKV Versicherer einen sorgfältigen Vergleich, den Sie hier durchführen können.

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