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Gesundheit

Alzheimer: Verlust der Selbstkontrolle

10. Mai 2011

 

Der Fall von Gunter Sachs, welcher sich aus Angst vor Alzheimer in seiner Wohnung erschoss, macht momentan in ganz Deutschland Schlagzeilen. Er zeigt auf, wie gefährlich die Krankheit ist und wie schnell die Kontrolle über den eigenen Körper verloren gehen kann. Eine Heilung der Alzheimer-Krankheit ist derzeit nicht möglich.

 

Weltweit leiden 14,4 Millionen Menschen an Alzheimer

Die Alzheimer-Krankheit ist eine neurodegenerative Krankheit, welche häufig bei Menschen ab dem 60. Lebensjahr auftritt. Sie ist für rund 14,4 Millionen Demenzerkrankungen weltweit verantwortlich. Weltweit erkranken rund 250.000 jedes Jahr an dieser Krankheit. In Deutschland sind es momentan rund 1,3 Millionen Menschen, für 2050 wird ein Anstieg auf 2,6 Millionen Erkrankte prognostiziert.

 

Verlauf der Krankheit

Im Anfangsstadium sorgt die Krankheit für eine Abnahme der täglichen Aktivitäten des Menschen und lässt ihn häufig Sachen vergessen. Oftmals gilt dies zuerst nur für das Kurzzeitgedächtnis, im späteren Verlauf der Krankheit ist dann aber auch das Langzeitgedächtnis betroffen. Erkennen kann man die Krankheit daran, dass die Betroffenen häufig dieselben Fragen stellen und im späteren Verlauf auch oftmals andere Mitmenschen beschuldigen, Geld oder Wertgegenstände geklaut zu haben, obwohl diese einfach nur schlichtweg verlegt worden sind.

 

 

Vorbeugen ist wichtig, um einen Ausbruch hinauszuzögern

Der Krankheit vorzubeugen ist sehr schwierig. Helfen kann aber z. B. regelmäßiges Gedächtnistraining, um das Gehirn laufen auf Trab zu halten. Außerdem ist es wichtig, sich auch im hohen Alter so gut es geht sportlich zu betätigen oder spazieren zu gehen. Ganz verhindern lässt sich Alzheimer aber nicht, der Ausbruch kann lediglich herausgezögert werden. Hier helfen Medikamente, eine gesunde Ernährung und viel Beschäftigung.

 

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