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GKV

Als Freiberufler die geeignete Krankenversicherung finden

7. November 2011

Seit dem Jahr 2009 besteht die Pflicht zur Krankenversicherung. Was heißt das nun für den Freiberufler und die Wahl der richtigen Krankenkasse?

 

Krankenversicherung für Freiberufler

Erst einmal sei gesagt, dass er zwingend als Freiberufler eine Krankenversicherung finden muss. Nun stellt sich aber die Frage, ob es eine gesetzliche oder eine private Kasse sein soll. Wie wohl inzwischen jeder wissen dürfte, ist die Entscheidung für die private Krankenversicherung für immer. Nur in bestimmten Ausnahmefällen ist eine Rückkehr in die gesetzliche Kasse möglich. Wer sich nun also als kinderlose Frau privat versichern lässt, weil dies die momentan günstigste Lösung ist, der sollte wissen, dass die Beiträge enorm steigen, wenn Kinder auf die Welt kommen. Die Kinder müssen dann ebenfalls privat mit versichert werden, zahlen aber eigene Beiträge.

 

Vorteil der PKV durch bessere Leistungen

Nun ist aber unbestritten, dass die PKV eindeutig bessere Leistungen liefert, wenn die entsprechenden Tarife gewählt werden. Allerdings sind die Tarife natürlich immer mit einer Steigerung der Beiträge verbunden. Das heißt, wer sich in der PKV im Basistarif versichern lässt, bekommt ähnliche Leistungen, wie in der gesetzlichen Versicherung. Sind aber weitere Leistungen gewünscht, so steigen natürlich die Beiträge zum Teil erheblich an.
Sie schwanken immer noch? Bedenken Sie auch den momentanen Gesundheitszustand. Denn die PKV führt eine Gesundheitsprüfung durch. Sind Sie nicht gänzlich gesund, steht Ihnen nur der Basistarif offen. Es herrscht Kontrahierungspflicht, das bedeutet, die PKV muss jeden Antragsteller aufnehmen. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Antragsteller auch in jeden Tarif aufgenommen werden kann und nicht nur die nötigste Absicherung bekommt.

 

 

Verbandsversicherung empfehlenswert

Die gesetzlichen Krankenkassen können zudem Zusatzbeiträge fordern. Auch wenn der Beitrag an sich niedrig ist, kann er durch den Zusatzbeitrag höher ausfallen. Vor Kurzem erst musste wieder eine BKK ihre Tore schließen, was andere Krankenkassen natürlich dazu anregt, zusätzliche Beiträge zu erheben, schon allein aus dem Grund, damit die Einnahmen „vorsichtshalber“ erhöht werden. Aus aktuellem Anlass sei daher darauf hingewiesen, dass inzwischen bei fast jeder gesetzlichen Kasse mit der Erhebung von Zusatzbeiträgen gerechnet werden muss, auch wenn viele noch damit werben, keine weiteren Kosten zu verursachen.
Für Freiberufler kann auch die Verbandsversicherung interessant sein, die es noch gar nicht so lange gibt. Verschiedene Assekuranzen bieten eine solche Versicherung für alle, die in einer Berufsorganisation sind. Hier kann sich ein Freiberufler gegen den Einkommensausfall absichern, der zum Beispiel durch Krankheit oder Unfall entsteht. Es wird ein Krankengeld gezahlt, dessen Höhe frei vereinbar ist. Außerdem sind die Beiträge hier recht günstig. Die Verbandsversicherung kann auch verschiedene Versicherungsbestandteile enthalten, wie Kranken- und Unfallversicherung in Kombination.

Ratgeberportal: www.Erfolg-als-Freiberufler.de

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